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Eigentumswohnung: Beim Kauf gilt nicht zwingend die 10-Prozent-Marke

 

Ist eine Eigentumswohnung
kleiner als vom Verkäufer angegeben, so kann der Käufer eine Kaufpreisminderung
geltend machen. Dazu ist es aus Sicht des Saarländischen Oberlandesgerichts
nicht immer nötig, eine vertragliche Kaufvereinbarung über die Wohnfläche vorlegen
zu können. Es reiche aus, wenn der Käufer „ein besonderes Interesse an der
Wohnungsgröße gezeigt hat". Die bei Mietwohnungen im Grundsatz geltende, für
eine Minderung maßgebliche Mindestabweichung in Höhe von zehn Prozent muss für
den Verkauf einer Eigentumswohnung nicht maßgebend sein. Das jedenfalls dann
nicht, wenn der Käufer deutlich gemacht hatte, dass ihm die Wohnungsgröße
„wichtig" gewesen ist (hier unter anderem durch das Anfordern der
Wohnflächenberechnung nachgewiesen). Auch wenn die tatsächliche Größe von der
im Mietvertrag angegebenen lediglich um etwas mehr als 9 Prozent
abweicht, sei eine nachträgliche Preisminderung gerechtfertigt. (Saarländisches
OLG, 8 U 450/10)

Quelle: IVD West/Redaktionsbüro Wolfgang Büse

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